Stadt Hennef bezieht Ökostrom

HENNEF. Die Stadt Hennef bezieht ab dem 1. Januar für alle Gebäude und städtische Einrichtungen Ökostrom. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Lieferant für die jährliche Bedarfsmenge von gut 4,2 Millionen Kilowattstunden ist die RWE Rhein-Ruhr. Ein neuer Stromvertrag war notwendig geworden, weil die Laufzeit der alten Verträge ausgelaufen sind. Ein Zertifikat bestätigt nun die Herkunft des Stromes aus einem RWE-Wasserkraftwerk. Laut Stadtverwaltung belastet die Erzeugung von Ökostrom die Umwelt wesentlich weniger als die herkömmliche Stromerzeugung. Vor allem die Freisetzung von Kohlendioxid können dadurch gemindert werden. Der neue Ökostromvertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Auch die Stadt Siegburg hatte ihre Verträge kürzlich auf Ökostrom umgestellt. Dort werden auch die Straßenlaternen und die Beleuchtung öffentlicher Gebäude mit zertifizierter Elektrizität gespeist.

Kommunen stellen um auf Ökostrom

HENNEF/EITORF. Die Stadt Hennef stellt zum 1. Januar auf Ökostrom um. Eine Mehrheit des Stadtrats folgte dem Vorschlag der Grünen, auf diese Weise zur Reduzierung des umweltschädlichen CO2-Ausstoßes beizutragen. Bei 4,266 Millionen Kilowattstunden, die von der Stadt jährlich in ihren Gebäuden und Anlagen einschließlich des Abwasserwerkes verbraucht werden, betragen die Mehrkosten 15 230 Euro (plus 2,48 Prozent oder 0,375 Cent pro Kilowattstunde). Von der liefernden RWE Rhein-Ruhr AG bekommt die Stadt per Zertifikat bestätigt, dass der Strom in einem RWE-eigenen Wasserkraftwerk erzeugt wird. Der neue Vertrag läuft bis Ende 2010. Ausgenommen von der Umstellung ist die Straßenbeleuchtung, für die noch andere Vertragslaufzeiten gelten.

In Eitorf muss die Gemeindeverwaltung noch die Möglichkeiten ausloten und die Mehrkosten ausrechnen. Dort hatte ebenfalls die Grünen-Fraktion einen Ökostrom-Antrag gestellt.

(KR, 30.10.2007)

Stadt kauft künftig Ökostrom

Hennef - Die Stadtverwaltung bezieht künftig Ökostrom vom Anbieter RWE Rhein-Ruhr. Das beschloss der Rat mehrheitlich auf Antrag der Bündnisgrünen. Lediglich die Straßenbeleuchtung bleibt davon ausgenommen; für diesen Strombedarf gibt es noch längerfristige Vertragsbindungen. Mit dabei ist aber das Abwasserwerk. Rund 4 266 000 Kilowattstunden verbraucht die Kommune jährlich; der Aufpreis für den Strom aus einem RWE-eigenen Wasserkraftwerk beträgt 2,48 Prozent. In absoluten Zahlen sind das gut 15 000 Euro. Das Energieversorgungsunternehmen bestätigt die Herkunft mit einem Zertifikat. Der Vertrag über Ökostrom soll ab dem 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2010 laufen.

Das sei zwar teurer, doch die Stadt stehe in der Verantwortung, ein politisches Zeichen zu setzen, argumentierten Stadtpressesprecher Dominique Müller-Grote und Grünensprecher Matthias Ecke in die gleiche Richtung. Außerdem erhöhe sich der Marktanteil von Ökostrom. Das führe dazu, dass die jetzt noch teurere, sauberere Energie künftig erschwinglicher werde.

(KStA, 24.10.2007)

Stadt Hennef bezieht ab 1.1.2008 Ökostrom

Ab dem 1. Januar nächsten Jahres bezieht die Stadt Hennef auf Beschluss des Stadtrates für alle Gebäude und Bereiche inklusive Abwasserwerk Ökostrom.

Die Stadt verbraucht jährlich 4.266.000 Kilowattstunden, die künftig von der RWE Rhein-Ruhr als zertifizierter Ökostrom geliefert werden. Das Zertifikat bestätigt die Herkunft des Stromes aus einem RWE-eigenen Wasserkraftwerk. Es bezeugt also, dass die Umwelt bei der Erzeugung des Stromes wesentlich weniger belastet wird als bei der herkömmlichen Gewinnung.

Der Beschluss geht zurück auf einen Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Hintergrund ist, dass die Stadt Hennef ohnehin für alle Bereiche außer dem Bereich Straßenbeleuchtung neue Stromlieferverträge schließen musste. Der Ökostromvertrag läuft zunächst ab dem 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2010.

(Homepage der Stadt Hennef)