Hennefer GRÜNE zeigen: Klimaschutz beginnt vor Ort!

Zwei Anträge, die die Hennefer Grünen erfolgreich in den Umweltausschuss des Rates der Stadt Hennef eingebracht haben, werden in den nächsten Wochen umgesetzt.

Im Rahmen einer SolarStudie wird ab November detailliert untersucht, wie hoch in Hennef das Solar-Potenzial der Dächer ist, die sich für den Bau von Photovoltaikanlagen eignen. Die Untersuchung geht zurück auf einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN und wird im Auftrag der Stadt von der Firma CIC Solar AG durchgeführt, die eine ähnliche Studie bereits in vielen deutschen Städten, unter anderem in Lohmar durchgeführt hat.

Die Potentialanalyse für enerneuerbare Energien (EnergieRegion Rhein-Sieg) hat für Hennef ein Solarpotential von 448 GWh/Jahr nachgewiesen. "Dieses Potential muss nun realisiert werden, indem die Bürgerinnen und Bürger auf die Möglichkeit der Errichtung von solartechnischen Anlagen auf ihren Dächern hingewiesen werden", so Christian Gunkel, Vorsitzender der Hennefer GRÜNEN. "Die Erstellung einer kostenfreien Studie zur Ermittlung von solarenergetisch interessanten Dachflächen ist ein erster wichtiger Schritt, damit Hennef seine Führungsposition im Rhein-Sieg-Kreis weiter ausbauen kann.?

Zurzeit ermittelt die Firma CIC Solar bereits anhand von Kartenmaterial diejenigen Gebäudedächer, die grundsätzlich für die Nutzung solarer Energie in Frage kommen. Ab November werden die betreffenden Dächer vor Ort auf ihre Eignung als Standort einer Photovoltaikanlage beurteilt ? sofern die Eigentümer dies wünschen.

Im Vorfeld der detaillierten SolarStudie findet am 20. Oktober die Auftaktveranstaltung in der Meys Fabrik statt, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Dabei wird ein Vertreter der Firma CIC Solar die Studie sowie die technischen und wirtschaftlichen Besonderheiten von Photovoltaikanlagen erläutern.

Des Weiteren starten die Lokale Agenda 21 und die Stadt Hennef im Herbst 2008 eine zweite Thermografieaktion, nachdem im Herbst 2007 die erste Aktion ein voller Erfolg war und die von den Grünen beantragten Haushaltsmittel komplett ausgeschöpft wurden. Auf der Grundlage mehrerer Thermografieaufnahmen können Interessente ihr Haus dabei auf Schwachstellen bei der Wärmedämmung untersuchen lassen.

Auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN sind auch im diesjährigen Haushalt wieder Mittel bereitgestellt worden, so dass von den Hauseigentümern nur noch 100 Euro beigesteuert werden müssen. Informationen erhalten alle Interessenten beim Umweltamt der Stadt Hennef.

?Der größte Teil der in Privathaushalten verbrauchten Energie wird zum Beheizen unserer Wohnungen eingesetzt. Hier gibt es trotz verbesserter Ausbaustandards die größten Einsparpotentiale, vor allem bei Altbauten?, so Iris Laier, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion in Hennef.

Die Thermografieaktion beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 16. Oktober in der Meys Fabrik, wo Technik, Anwendungsgebiete, Einsparpotentiale und Sanierungsvorschläge für private Wohnhäuser vorgestellt werden.

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